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Wie wär's mit einer Microsoft-freien Zone?

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Andererseits dauerte diese Phase nicht so sehr lang, denn obwohl ich das Problem jetzt in den Griff zu bekommen schien, gab es noch einen Schönheitsfehler: Irgend eine komische DLL für den TCP/IP-»Stack« — (Mittlerweile habe ich mich ja dran gewöhnt, aber trotzdem: Wie kommen die denn bloß auf diesen unsäglich blöden Begriff? Da wird doch nichts gestapelt! Aber egal, sei's drum.) — also dieses komische Teil da eben war von der PC-Xware-Installation ausgetauscht worden und T-Online fand sein »FUNsock« nicht mehr.

Nochmal muss eine Zwischenfrage erlaubt sein, warum eigentlich »FUNsock«?

Weil man da beim BTXen so viel Spaß hat, dass man glatt aus den Socken fliegt? Aber ach, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich will ich die Antwort schon gar nicht mehr wissen, ich kann euch versichern, wie schön das inzwischen ist, wie gut es mir geht, wie leicht ich mich fühle, fast als könnte ich schweben... doch ich will nicht vorgreifen. Mann, war ich stolz, als ich eigenständig(!) und ohne fremde Hilfe(!) herausfand, dass man dem Rechner einfach nur die richtigen Socken anziehen muß, abhängig davon, wo er hinwatscheln soll: Richtung Unix kriegt er die von PC-Xware, Richtung T-Online die spaßigen. Na ja, ich will nun aus meiner Leistung nicht mehr machen als wirklich dahintersteckt: Einen entscheidenden Tip hatte mir die PC-Xware-Installation damit gegeben, dass sie mich gefragt hatte, ob sie diesen Dingsda, diesen ehm Stapel, TCP/IP-Stack, den halt, ob sie da meinen entfernen dürfe und stattdessen vielleicht ihren eigenen...? Klar dass ich »ja« gesagt habe. Man stelle sich vor, ich hätte mit »nein« geantwortet und PC-Xware hätte (natürlich) nicht funktioniert und wir hätten eine große Sache draus gemacht, so mit »Customer Service Request ID« und diesem Brimbamborium. Und dann, irgendwann, wäre herausgekommen, dass mein Rechner immer noch seine spaßigen Socken anhat, nur weil ich bei der Installation »nein« gesagt habe, »behalt Deinen Stapel für Dich liebe PC-Xware und laß' mir meinen, FUNsock find' ich einfach lustiger.«

So gesehen ist das ja auch eine Farce, dass einem die Installationsprozeduren fragen, ob sie dies und das dürfen. Sagt man »nein«, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Sache hinterher nicht läuft... ja, vielleicht kann man das ganze noch nicht mal nachbessern indem man neu installiert, weil dann aufgrund irgendwelcher existierender Dateien ein »Update« durchgeführt wird und man an der entscheidenden Stelle nicht mehr vorbeikommt! Also sagt man lieber überall ja und Amen:

Mach' Du nur wie Du magst, liebe Installations-
prozedur, hier, nimm' meinen PC, er gehört Dir!

Du magst seine spaßigen Socken nicht?
Also weg damit!

Du willst was an meine CONFIG.SYS anhängen?
Aber bitte schön, darf's sonst noch was sein?

Die AUTOEXEC.BAT noch?
Oh, entschuldige, ich vergaß...;

Aber bitte, bitte mach' auch, dass hinterher alles noch geht, gesegnet seist Du dann, liebe Installationsprozedur, ewig werde ich in Deiner Schuld stehen, was bin ich froh, dass es Dich gibt. Ja, ich glaube, das ist so die Haltung, die man dazu haben muß. So wie beim Zahnarzt: Mund auf, Spritze rein, Augen zu, was der Meister macht, wird schon richtig sein. (Es soll ja auch Zahnärzte geben, die einem vorher alles erklären, einem Alternativen erläutern, bevor sie sich ans Werk machen, aber die sind wohl in der Minderzahl, die Mehrheit denkt, ihnen gehört das Gebiss der Patienten, da können sie sich nach Lust und Laune drin austoben — oder zumindest so viel, um die nächste Rate für das leider doch nicht so gut vermietbare Abschreibungsobjekt in den Neufünfländern bezahlen zu können...)

Sorry, wenn ich immer noch nicht zum Thema zurückkomme, aber ich muß bei »FUNsock« unwillkürlich an die VBs einer großen Firma denken, sehr »seriös«, die Anzüge natürlich dunkel, auch sonst alles in gedeckten Farben, und ja keine Experimente bei der Kravatte bitteschön, nicht zu bunt oder mit Streifen, gelle... »die Kunden wollen das so«. Und das bisschen »Freiheit« das man sich gönnt, spielt sich kurz unterhalb des Bündchens der Socken ab. Dort, wo es normalerweise keiner sieht, ist irgendwas draufgestickt. Und dann, eines Tages, wenn man mal GANZ guter Dinge ist, sagen wir auf einer Messe, man hat gerade das Top-Geschäft gelandet (eine hübsche Provision wird das geben!), oder nein, der Großabschluß des Jahres, »Baugenie« Schneider wurde gerade den Kredit für seine »Les Facettes« bewilligt, die »Erotik der sechsten Null« ist noch allgegenwärtig, alle Fasern des Körpers vibrieren noch vor Erregung, man feiert, die Stimmung ist, ja, man könnte fast sagen, ein bißchen »ausgelassen«, so ausgelassen das in dieser stockkonservativen Umgebung gerade noch geht meine ich. Man(n) hat auch schon ein paar Gläser Sekt gekippt, als dann jeman(n)d — und wirklich nur ganz im Vertrauen, in einer Ecke des Raumes — ein wenig das Hosenbein lüpft und dem Kollegen das tennisspielende Bärchen zeigt, das man da den ganzen Tag so frech auf der FUN-Socke mit sich herumgetragen hat... und der Kollege revanchiert sich umgehend und zeigt seinen surfenden Pinguin. (So'n Mist aber auch! Wer hat nun die besseren Karten bei der jungen Kollegin, die ebenfalls zusehen durfte und der man gerade mal zeigen wollte, dass man gar nicht so verknöchert ist, dass man auch Humor hat, ja, fast ein kleiner »Rebell« ist, eben einer, der sich auch mal traut, anders zu sein als die anderen, wenn auch nicht gerade auf der Kravatte. Eine Patt-Situation? Oder steht die Neue vielleicht doch mehr auf Bären... ist doch irgendwie männlicher... na, man wird sehen heute abend im Hotel...)

Oh, jetzt bin ich aber weit abgekommen, wo war ich: Pinguine, Bären, Hosenbeine, Anzug, konservativ, FUNsock, Stapel... ah ja, das war's. Na Prima! Jedesmal einfach nur eine DLL hin und hermoven, abhängig davon, was ich machen will, T-Online oder X-Terminal. Ganz so hatte ich mir das zwar nicht gedacht, aber das Problem schien jetzt lösbar, vielleicht könnte man es sogar automatisieren. Aber dann fiel mir auch ein: Hatte ich nicht eigentlich gedacht, dass gerade der PC als X-Terminal den Vorteil hätte, anstatt bzw. während des Wartens Wartens Wartens auch noch ein bisschen sinnvolle Arbeit machen zu können, in einem X-Fenster zum Unix-Rechner? Mist, mit zwei verschiedenen DLLs war das natürlich nicht drin...

Vielleicht wär's ja mit irgend einem Trick gegangen und ich war nur zu dumm, oder es gibt da eine Shareware-Löung, weil vielleicht auch andere das selbe Problem haben... nur verlor ich so langsam die Lust, immer noch mehr und mehr Arbeitszeit dahinein zu investieren. (Die Wellen waren wohl schon ein Stück weiter angeschwollen.) Ich hatte doch jahrelang gut an meinem Zeichen-Bildschirm unter Unix gearbeitet, das ging so doch auch! Und außerdem, so oft würde ich ja ohnehin nicht gleichzeitig BT- und Uni-X-Fenster brauchen, dann ist es auch nicht so viel umständlicher, den PC mit Linux zu booten. Da läuft X11 auf Anhieb, da komme ich auch ohne PC-Xware mit einem Grafik-Terminal an meine anderen Unix-Rechner, und da habe ich vielleicht auch noch andere Pluspunkte... aber wem erzähle ich das. Und ich ärgerte mich auch weniger über die unnütze Anschaffung von PC-Xware als über die verlorene Zeit, wenngleich ich so was wegstecken kann, es eben einfach »auf das Konto Erfahrung buche«. Immerhin kannte ich ja jetzt diese tollen Menüs für die CONFIG.SYS, vielleicht würde mir das eines Tages nützen.

Andererseits, PC-Xware, das war auch noch so ein Thema. Ich habe diese Software dann wie gesagt kaum noch genutzt, und wenn, dann mit gemischten Gefühlen: Auf der einen Seite fand ich sie nicht schlecht, das heißt sie hat — wenn der PC die richtigen Socken trug — wirklich gut und einwandfrei funktioniert, meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Auf der anderen Seite aber habe ich da zum ersten Mal mitbekommen, wo die ständig steigende Rechnerleistung wohl größtenteils verschwindet. Nicht nur, dass viele Menüs nun einfach grafisch statt textuell gestaltet waren, mit solchen Icons meine ich, nein, wenn man dann mit dem Maus-Cursor über die Icons fuhr bzw. in deren Nähe kam, dann änderten sich die Bildchen auch noch. Ich glaube, das »remote login« war zum Beispiel durch eine geschlossene Tür symbolisiert, und wenn man mit dem Maus-Cursor in die Nähe kam, ging die auf — Firlefanz in meinen Augen, aber die Leute von PC-Xware würden wohl sagen, »die Kundschaft erwartet das heute«.

Erwartet sie das wirklich? Hmm, ich kenne diese Klientel zu wenig, meine Kundschaft wollte immer nur Programme, die funktionieren, zuverlässig und korrekt und nach Möglichkeit nicht so schwerfällig und langsam, dass »man ihnen die Schuhe im Laufen besohlen kann« (um mal eine nette, viel zu unbekannte Redensart unter die Leute zu bringen). Und das alles natürlich auch mit einem vernünftigen Ressourcenbedarf! Mein erstes, kleines Warenwirtschaftssystem lief 1982 auf einem Rechner mit MC6809 Mikroprozessor und 512 KB Hauptspeicher (eine spezielle MMU-Hardware erlaubte das, obwohl der 6809 eigentlich nur 64 KB adressieren konnte). Die Festplatte hatte 40 MB und es konnten ganz bequem drei oder auch vier Benutzer interaktiv arbeiten (etwa Aufträge erfassen, Wareneingänge verbuchen, Briefe schreiben usw.) und zugleich konnte man im Hintergrund nicht nur Spool-Jobs ausführen sondern beispielsweise Lieferscheine erstellen, oder Rechnungen, oder Mahnungen, oder alles zusamen... OK, wenn man es übertrieb, dann ging's schon etwas »zähe«.

Aber jetzt, wo ich das schreibe, erinnere ich mich auch noch an ein anderes, lange zurückliegendes Erlebnis mit DOS-Software, also noch vor der Zeit von Windows, als die Programme bei Bedarf selbst ihre Fensterchen verwalten mussten. Das Programm, an das ich denke, hatte doch in der Tat, eine Konfigurationsoption, mit der man wählen könnte, wie neue Fenster aufgeblendet werden sollten: »Einfach so« oder als »Exploding Windows«. Letzteres bedeutete, dass das Fenster aus einem zentralen Punkt heraus in etwa einer halben Sekunde seine endgültige Größe erreichte. (Wer bis zum Ende liest, wird allerdings verstehen, dass bzw. warum ich mittlerweile bei »Exploding Windows« eine ganz andere Assoziation habe...:-)). Andererseits will ich nicht aus dem Glashaus heraus mit Steinen werfen, auch mein Warenwirtschaftssystem hatte eine kleine »Extravaganz«, nämlich die Rahmen rund um bestimmte »Dialogboxen« (wie man heute sagen würde) wurden komplett im Uhrzeigersinn gemalt, obwohl das am unteren Rand bedeutet, nach jedem Strich-Zeichen auch die drei Bytes für eine Cursor-Positionierung ans Terminal zu schicken...

Doch zurück zu PC-XWare bzw. zu dessen Konkurrenzprodukt Xceed, an das ich in diesem Zusammenhang auch oft denken muss oder genauer an diese Frau von WRQ und ihren Vortrag auf der Usenix in New Orleans. Nicht nur, dass sie Klasse aussah — ich schreibe jetzt nicht, dass allein das den Vortragsbesuch schon wert gewesen wäre, denn sonst gibt's gleich wieder Haue von der Emmanzenfront —, sie konnte auch wirklich alle Fragen kompetent beantworten. Das heißt alle ausser einer (nein, nicht die, was sie nach dem Vortrag noch so vor hat), aber ich sehe es durchaus als »Know-How« an, wenn jemand weiß, was er (Entschuldigung: sie) nicht weiß... und dann sogar prompt noch den zuständigen Kollegen im Saal ausdeutet und ihn die Frage beantworten lässt. Nein, nein, es sind keineswegs nur Mauerblümchen, die es als Frau im Beruf zu was bringen, »weil sie halt keinen Mann gefunden haben«, diese Referentin hatte ihr Thema bestens im Griff.

Einer der Punkte war dabei, dass X-Server für den PC-Markt inzwischen (das heißt 1995!) spezielle Erkennungsroutinen enthalten, die auf bestimmte Benchmarks ansprechen, sich ggf. das Zeichnen der Zwischenschritte sparen und gleich das endgültige Bild liefern. Dadurch ergeben sich natürlich etwas bessere Werte, wenn auch unrealistische, das sollte klar sein. Da sie diesen Punkt in ihrem Vortrag aber von sich aus angesprochen und deshalb zu moderneren X-Benchmarks geraten hatte, solchen, die nicht eine festgelegte Folge von Figuren zeichnen, sondern diese zufallsgesteuert variieren, habe ich der Referentin auch geglaubt, dass WRQ diesen »Benchmark-Betrug« nur deshalb implementiert hat, weil es die Konkurrenz auch so macht. Na gut, hier mag ihr nettes Lächeln natürlich einiges bewirkt haben, bei so einem geschniegelten Anzug-Fuzzy hätte ich das vielleicht eher als Schutzbehauptung angesehen — wer will denn im Nachhinein schon noch nachweisen, wer mit solchen Sachen angefangen hat?

Aber es wirft ein bezeichnendes Licht auf die PC-Branche finde ich, wenn man sieht, mit welchen Bandagen da mittlerweile um Marktanteile gekämpft wird. Seitdem traue ich übrigens auch den Abgas- und Verbrauchswerten neuerer Autos nicht mehr so recht über den Weg. Es geht nämlich das Gerücht, die Microcontroller mancher Einspritzsteuerungen würden mittlerweile bestimmte, bei automtatischen Tests verwendete Sequenzen von Beschleunigen und Anhalten erkennen und daraufhin in einen besonders sparsamen bzw. abgasarmen Modus schalten. Natürlich ist das Auto dann nicht so »spritzig« wie wenn man es normal fährt, und natürlich bekommt man ausserhalb des Teststands dann auch nicht die »offiziell« ermittelten Abgas- bzw. Verbrauchswerte... Tja, schöne neue Welt kann ich da nur sagen.

Dass ich gerade in dieser Phase das Programm MEMMAKER entdeckte, das mir vielleicht auch bei den Speicherengpässen hätte helfen können ohne die ganze Mühe mit der CONFIG.SYS, die ganze Handarbeit, die ich in die Konfigurationen gesteckt hatte, das störte mich nicht weiter. Überhaupt hatte ich den Eindruck, dass sich MEMMAKER nicht mehr gut mit meiner neuen CONFIG.SYS verstehen würde. Der Abschnitt im Handbuch, der beschrieb, wie MEMMAKER in meinem Fall einzusetzen wäre, lief nämliche darauf hinaus, im Prinzip alles wieder zurückzudrehen, was ich gemacht hatte, wenigstens zeitweise. Ich hätte jede einzelne Konfiguration wieder in einer eigenen CONFIG.SYS ablegen, dann jeweils den MEMMAKER drauf loslassen, dann die nächste Konfiguration usw., mir immer fein säuberlich die Unterschiede notieren und am Ende alles wieder irgendwie zusammenprfriemeln müssen.

Im Grunde genommen war ich ja selbst Schuld! Ich hätte ja nicht alles so schön strukturieren müssen. Einfach die zwei Hauptkonfigurationen definieren, die ich meist brauchte, nicht alles mögliche, angefangen vom Notbetrieb ohne SCSI-CD und Sound, dann jeweils mit und ohne ISDN, mit und ohne PC-Xware, mit der Möglichkeit, gleich zu Windows durchzustarten und ohne... ich glaube, insgesamt hatte ich da so ein knappes Dutzend Kombinationen geschaffen, aus denen ich beim Booten wählen konnte, natürlich schön mit Untermenüs und so. Nein, der MEMMAKER war jetzt nichts mehr für mich, aber das System lief ja auch so... dachte ich.

Doch die Zeitbombe tickte... na ja, nicht so dramatisch wie sich das jetzt anhört, aber ein paar Wochen später brauchte ich meinen Adaptec 1542 für ein anderes Motherboard und in den Büro-PC kam ein VLB-SCSI-Controller. Es war sogar auch einer mit Adaptec Chip-Set, 6130 oder so, also das, was wohl im 1520 drin ist, aber eben ein Clone.

Und danach ging nichts mehr.
Erstmal.

Ich wunderte mich allerdings zunächst, denn ich hatte immer gedacht, auf SCSI-Platten würden die Sektoren einfach nur durchnummeriert, also 1, 2, 3... wie man zählt eben, jedes Kind kennt das. Und außerdem hatte ich doch gar nicht die Platte sondern nur den Controller gewechselt, also was war passiert? Tja, wer die PC-Architektur etwas besser kennt als ich, wird's wohl auch besser erklären können. Es scheint, ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht genügend Lektionen zur PC-Hardware gelernt. Durch eine wilde Kombination von Vermutungen und »im Nebel herumstochern« legte ich mir schließlich zurecht, dass der SCSI-Controller dem System zumindest beim Boot irgend ein Festplatten-Layout mit Köpfen, Sektoren und Zylindern vorspiegeln muss und das »Sektor-Mapping« wohl bei beiden Controllern verschieden war.

Mist! Von beiden Platten, DOS/Windows und Linux, war nicht mehr zu booten, wenngleich ich die Linux-Platte wenigstens von einer Hilfsfloppy aus noch montieren konnte. Da ich es aber auch nach einigem Herumprobieren mit LILO nicht schaffte, einen passenden Boot-Sektor für die Linux-Platte zu erzeugen, ließ ich in Bezug auf DOS/Windows gleich alle Hoffnung fahren. Immerhin hatte ich einen Abzug dieser Platte mit allen Dateien usw. per PC-Xware und ftp auf einen der Unix-Rechner gebracht. Also machte ich »schnell« mal eine DOS/Windows Neuinstallation, natürlich auch mit einem neuen, passenden SCSI-Treiber usw., alles mit den menügeführten, automatischen Installationsprogrammen — aber immer schön »ja« sagen, sonst funktioniert's vielleicht hinterher nicht! — und gerade noch rechtzeitig fiel mir ein, dass ich meine ach so schön strukturierte CONFIG.SYS dann aber lieber nicht von der Sicherung auf dem Unix-Rechner restaurieren sollte, wer weiß, wer weiß, was sich da nicht so alles mit dem anderen SCSI-Treiber beissen könnte...

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